Eberhard „Jimmy“ Grimm: Seit 35 Jahren am Ball.

Eberhard Grimm, genannt Jimmy, ist seit 35 Jahren eine Institution bei MERGET + PARTNER.
Zum Jahresende wird er in den Unruhestand wechseln: Zeit einen Blick zurück und nach vorne zu werfen.

Sie sind Steuerfachangestellter mit einer besonderen Passion. Erzählen Sie uns davon.
Bei MERGET + PARTNER bediene ich in meiner Funktion ein breites Spektrum. Dazu gehören größere und komplexere Jahresabschlüsse ebenso wie Steuererklärungen. Über die Jahre hinweg habe ich mich auf Vereine spezialisiert, weil das Vereinsleben meine Leidenschaft ist und viel meiner Freizeit einnimmt. Ich bin seit vielen Jahren in unserem regionalen Fußballverein, dem TUS Röllbach, engagiert. Früher als Spieler, dann über 20 Jahre als Trainer in der Jugendarbeit. Mittlerweile sind auch meine beiden Söhne hier als Spieler aktiv.

 

 

Was macht das Vereinsleben für Sie so besonders?
Weil es mich mit Stolz erfüllt zu sehen, was man bewegen kann. Als 1.700 Seelen-Gemeinde spielen wir in der Landesliga Fußball: Ein Erfolg von kontinuierlicher Arbeit in vielen Instanzen. Nicht nur, dass man als Steuerfachangestellter die Rolle des Schatzmeisters anvertraut bekommt, (lacht) die ich trotzdem gerne und seit langen Jahre wahrnehme.

 

 

Und mit welchem Bundesligisten sympathisieren Sie?
Dank meinem Lieblingsspieler Wolfgang Overath bin ich ein Fan des 1. FC Köln geworden. Seit mehr als 50 Jahren drücke ich dem Verein die Daumen, da muss man auch leidensfähig sein (lacht). Aber die großartige Atmosphäre und die Stimmung gleichen auch weniger erfolgreiche Spielzeiten problemlos aus.

 

 

Vom Fußballplatz ins Steuerbüro. Wie sind Sie seinerzeit auf MERGET + PARTNER aufmerksam geworden?
Zu MERGET + PARTNER kam ich dank einem guten Freund, der hier schon arbeitete. Er hat mich quasi „hier hin vermittelt“. Eine gute Entscheidung, wie es sich herausstellen sollte. Damals war MERGET + PARTNER noch kleiner und in der Gärtnerstraße in Aschaffenburg beheimatet. Ich mochte den Charme der kleinen Stadtvilla, die aber nach und nach aus allen Nähten platzte. Und innerstädtisch ist und war das Thema Parken schon immer eine Herausforderung. Mit dem Neubau an unserem jetzigen Standort hat sich die räumliche wie auch die Parkplatz-Situation für Mitarbeiter und Mandanten entspannt. Und auf unserem Firmengelände in Mainaschaff versperrt auch nicht 1-2 mal die Woche die städtische Kehrmaschine die wenigen verfügbaren Parkplätze (lacht).

Wie war Ihr Einstieg – wie die Entwicklung?
Ich hatte vor dem Beginn meiner Ausbildung Betriebswirtschaftslehre studiert. Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten war vor diesem Hintergrund nicht die große Hürde. Seitdem sind 35 Jahre vergangen. Der Kern der Tätigkeit ist geblieben, die Aufgaben sind aber durchaus komplexer geworden. Was aber in dieser Zeit einen Quantensprung gemacht hat, ist die technische Entwicklung. Früher hatten wir noch riesige Hauptabschluss-Übersichten in Papierform, die oft größer waren als der Schreibtisch selbst. Hier wurden mit Bleistift die einzelnen Bilanzpositionen eingetragen. Und wehe, die Bilanz ging nicht auf. Dann hast du händeringend die fehlenden Pfennige suchen müssen (lacht). Das korrekte Endergebnis wurde dann im Sekretariat mit der Schreibmaschine in Reinschrift gebracht. Der damalige Standard ist heutzutage nur noch schwer vorstellbar.

 

 

Was zeichnet Ihrer Meinung nach eine gut aufgestellte Kanzlei aus?
Dass sie am Puls der Zeit ist, auch was das Tagesgeschäft betrifft. Gerade in der Corona-Zeit hat sich beispielsweise unsere gute technische Aufstellung ausgezahlt. Wir konnten unsere Tätigkeiten schnell und auf einem hohen Standard ins Homeoffice verlagern. Mit Hardware, Software und zeitgemäßen Kommunikationswerkzeugen wie Videotelefonie, MS Teams und Co. waren wir weiterhin nahtlos für unsere Mandanten am Ball. Unsere internen Abläufe, wie z.B. unser donnerstägliches Team-Meeting, wurden problemlos digitalisiert. Auch Weiterbildungen waren in der Homeoffice-Zeit dank unserer technischen Aufstellung selbst für alte Hasen wie mich keine Hürde. Ich bin überzeugt, dass nicht nur in diesen Zeiten, eine kontinuierliche Fortbildung den Unterschied macht. Darauf hat MERGET + PARTNER schon immer Wert gelegt.

 

 

35 Jahre sind eine lange Zeit. Warum ist es bei MERGET + PARTNER geblieben?
Auch wenn sich sicher im Laufe der Zeit die eine oder andere Möglichkeit der Veränderung ergeben hat, wusste ich, was ich von MERGET + PARTNER habe. Hier wurde schon immer darauf geachtet, dass man als Mitarbeiter ideale Rahmenbedingung hat, seinen Job gut zu machen. Unsere Infrastruktur war seit jeher auf der Höhe der Zeit. Auch das Verhältnis von Partner zu Mitarbeitern empfand ich durch die Jahre hinweg als wertschätzend. Ich hatte Spaß an meiner Arbeit, auch wenn nicht jeden Tag die Sonne scheinen kann. Wir hatten trotzdem immer ein gutes Betriebsklima, aus dem auch Freundschaften hervorgegangen sind.

 

 

In dieser Zeit ist auch MERGET + PARTNER gewachsen. Woran liegt das aus Ihrer Sicht?
Ich glaube, dass eines der Erfolgsrezepte ist, dass das Unternehmen schon seit jeher ein breites Spektrum abgedeckt hat. Bei uns gab es schon immer das, was unsere Mandanten in Summe benötigen: Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer. Und wir halten aus meiner Sicht sowohl bei den Berufsträgern als auch bei den Mitarbeitern eine durchgängig hohe Fachkompetenz vor – das schätzen unsere Mandanten sehr. Auch der Aufbau unserer Teamstruktur, war im Sinne unserer Kunden gedacht. In den Teams bündeln wir alle Leistungsbereiche zu schlagkräftigen Einheiten. Buchhaltung, Abschlüsse, Steuererklärung aus einer Hand und vor allem mit einem Ansprechpartner. Und so freuen wir uns über treue Mandanten, die uns seit vielen Jahren ihr Vertrauen schenken. Ich selbst betreue einiger meiner Mandanten schon über 30 Jahre.

Zum Ende des Jahres geht es in den Ruhestand. Was sind Ihre Pläne?
Der Termin stimmt, aber so richtig loslassen mag ich noch nicht (lacht). Ich würde mich freuen, wenn ich MERGET + PARTNER bei Bedarf weiterhin unterstützen kann. Auf privater Ebene werde ich meine neu gewonnene Zeit in sportliche Aktivitäten investieren. So gelingt es mir hoffentlich auch in der Renter-Zeit geistig wie körperlich fit zu bleiben.

 

 

Zu guter Letzt – woher kommt der Name „Jimmy“.
Der Spitzname stammt vermutlich von Kindertagen auf dem Fußballplatz. Seither begleitet er mich und hat es auch in meinen beruflichen Alltag geschafft.
Kein Wunder: „Der Jimmy“ ist auch etwas klangvoller als „der Eberhard“ (lacht).

 

 

In diesem Sinne wünschen wir Eberhard „Jimmy“ Grimm alles Gute auf den letzen beruflichen Metern ebenso wie für die bevorstehende Zeit als rastloser Ruheständler.

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